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Dezember 2015


Artikel für Newsletter Dezember 2015


Abschluss 2015 und Ausblick auf 2016

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und wir möchten Ihnen einen WeihnachtsmannEinblick in die Aktivitäten des vergangenen Jahres geben.

Die Außendarstellung mit Gestaltung unseres Internetauftritts sowie der Einführung von Customer Relationship Management (CRM) ist bei unseren Kunden und Interessenten gut angekommen.

Durch unser neues Produkt Quick Check mit seinen unterschiedlichen Schwerpunkten konnten wir in diesem Jahr zahlreiche neue Kunden gewinnen. Wir werden an dieser Stelle Beispiele beschreiben.

Unsere eigen entwickelte Prozessdatenbank proplanzeit+ hat in diesem Jahr ein umfassendes neues Release erhalten. Dies wurde auch in einem neu gestalteten Handbuch beschrieben.

In 2016 planen wir die erweiterte Nutzung bzw. die Einführung von Präsentations- und Animationsprogrammen.

Am 17. Februar 2016 wird Herr Gerth im Rahmen der Mittagsakademie beim Kompetenznetzwerk Heilbronn einen Vortrag über Logistik 4.0 Wunsch und Wirklichkeit halten. Eine Einladung wird an interessierte Kunden und Interessenten herausgegeben.

Auf der Logimat 2016 vom 8. – 10. März werden wir in Halle 1 mit der Stand Nummer 1_J55 gemeinsam mit Alkyone Consulting vertreten sein.

Im Juli werden wir unser 20 jähriges Bestehen feiern. Hierzu werden wir auch berichten.


Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. Statt Geschenke werden wir auch in diesem Jahr eine Spende an eine soziale Organisation geben.


 

 Projekt Quick Check Werkstrukturplanung bei einem Automobilzulieferer

Autor: Wolf-Michael Gerth

Für den Standort soll unter definierten Vorgaben ein Flächen – Entwicklungskonzept im Rahmen einer Werkstrukturplanung mit unterschiedlichen Szenarien bis zu einer Entscheidungsvorlage für die Geschäftsleitung erarbeitet werden. Es werden sowohl die bestehenden Gebäudestrukturen als auch Neubauten betrachtet.

Der Aufgabenumfang wird von der Planung über die Realisierung bis hin zur Inbetriebnahme der einzelnen noch zu definierenden Teilprojekte reichen. Vorgesehen sind auch Werkzeuge zur Weiterentwicklung der Materialflüsse und Flächen nach der Inbetriebnahme der Teilprojekte.

Zum Start dieses komplexen und umfangreichen Projektes haben wir vorgeschlagen:

Zahnrad- technischer Quick Check“ der Materialflüsse
Zahnrad- Definition von Optimierungsansätze in einer Maßnahmenliste
Zahnrad- Durchführung eines Workshops zur Ermittlung von Varianten hinsichtlich Layout, Reihenfolge und technischem Equipment
Zahnrad- Bewertung von wahrscheinlichen Varianten aus dem Workshop

Das Projekt wurde gemeinsam mit einem Architekturbüro durchgeführt.

Vorgehensweise Quick Check

Inhalte des Quick Checks:

Zahnrad- Intensiver Rundgang durch die Logistikanlage mit Protokoll
Zahnrad- Definition der Einflussgrößen je Bereich
Zahnrad- Tätigkeitsanalyse
Zahnrad- Festlegung und Ermittlung der Datenbasis
Zahnrad- Berechnung der notwendigen Kapazitäten in den Hauptprozessen Wareneingang, Produktion und Warenausgang
Zahnrad- Einrichtung Sharepoint Internet für die Datenbasis
Zahnrad- Mitarbeit des Kunden in der Prozessdatenbank proplanzeit+
Zahnrad- Erstellung der To Do Liste mit möglichen Ratiopotenialen
Zahnrad- Erstellung von Materialflussübersichten für die einzelnen Bereiche
Zahnrad- Erarbeitung von Engpassanalysen für ein definiertes jährliches Wachstum

Die Ergebnisse aus dem Quick Check sind Bestandteil der Werkstrukturplanung. Auf dieser Basis wurde ein Workshop mit der Geschäftsleitung und dem Architekten vorbereitet mit den Inhalten:

Zahnrad- Erstellung einer Projektkennzahl für die Verbesserung der Belieferung Kunden
Zahnrad- Wohin will sich der Kunde in seinem Produktspektrum entwickeln
Zahnrad- Wohin will sich der Kunde in seinem Zielkundengeschäft entwickeln (Servicegrad)
Zahnrad- Art der Produktionsplanung
Zahnrad- Standort Logistikzentrum

AM-Automation.


 

SAP – EWM in der Praxis eines Logistikzentrums

Autor: Thomas Welsch

Ein Kunde des Ingenieurbüros Gerth ist ein renommiertes und weltweit erfolgreiches Unternehmen der Medizintechnik. Die Produkte sind technisch führend und bei vielen Produkten ist das Unternehmen Marktführer in seinem Marktsegment. Die Inbetriebnahme des Logistikzentrums erfolgt 2013. Ziel ist die Konsolidierung aller Distributions- und Produktionsversorgungsläger an diesem Standort um eine optimale Versorgung der Produktionsläger und Lieferbereitschaft zu den Kunden zu erreichen. Zwingend notwendig wurde der Schritt, etwas Neues in der Logistik zu schaffen aufgrund des schnellen und hohen Wachstums der Firma. Die vor dem Neubau des Logistikzentrums vorhandenen Lagerflächen waren deutlich zu klein und auch nicht weiter ausbaufähig, was zu Beeinträchtigungen im Tagesgeschäft geführt hat. Viele Prozesse waren nicht mehr effizient abbildbar und sorgten für ein hohes Maß an Verschwendung.

Im Zuge des Neubaus wurde zur Unterstützung der Abwicklungsprozesse in der Logistik SAP-EWM eingeführt. Als Behältertypen werden Kunststoffbehälter in 2 Größen (davon bei einer Unterteilung möglich), Paletten in Euro-Abmessung und spezielle Gefahrgutbehälter eingesetzt. Jeder Behälter ist mit einer eindeutigen HU-Nummer identifizierbar. Auf Palettenebene werden im Bereich WE und Versand temporäre HU-Nummern vergeben. Eine HU kann durch Teilung des Behälters n Unter-HUs besitzen. Physisch besteht die Lagerstruktur aus mehreren Paletten Hochregallagern (ca. 7.000 Palettenplätze, Nachschubsteuerung), AKL (ca. 100.000 Lagerplätze für HUs) und mehreren Kleinteilelagern (FBR, ca. 8.000 Lagerplätze). Die Inventur im AKL (EWM liefert hier die Daten für ein Fremdsystem) wird mittels eines Sequentialtests durchgeführt, in den anderen Bereichen wird die permanente Inventur eingesetzt. Im täglichen Ablauf wird durch die Verwendung von mobilen Datenerfassungsgeräten und Barcodes auf den Produkten sowie der HU eine effiziente und lückenlose Buchungsreihe vom WE bis zum WA sichergestellt. Durch verschiedene Maßnahmen wird die Qualität der Bestandsführung unterstützt (Nullkontrolle im Lager; Bestätigen, dass Behälter leer in der Kommissionierung; Abweichende Menge in der Kommissionierung;…). Das Zusammenspiel zwischen SAP EWM und dem Materialflussrechner mitsamt der automatisierten Fördertechnik funktioniert extrem störungsarm.

Durch den Einsatz von SAP-EWM konnte die Effizienz in der Logistik des Unternehmens enorm gesteigert werden und die Bestandssicherheit signifikant erhöht werden bei gesteigerter Menge, Komplexität und Liefertreue zum Kunden in Vorbereitung auf weiteres starkes Wachstum.

 

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